FAQQ - Frequently Asked Quidditch Questions


Quidditch? Ist das nicht das aus Harry Potter?

Natürlich ist die Grundidee zum Sport den Romanen um den Zauberlehrling entsprungen. Seit aber 2005 Studierende aus Middlebury, USA den fliegenden Magiersport auf den Boden der Tatsachen holten, hat sich Quidditch auch abseits von Harry Potter als ernstzunehmende Sportart etabliert. Dass der Sport real und alles andere als ein Fantasy-Spaß ist, merkt man spätestens beim ersten Tackle. Der Quidditch-Sport und seine Community wachsen stetig - weltweit.

Und wie geht Quidditch in der Realität?

Quidditch ist ein Kontaktsport, ähnlich wie Rugby. Genau genommen kann man sich darunter eine Mischung aus Dodgeball, Rugby und Handball vorstellen.
Zwei Teams treten zunächst mit je sechs Spieler*innen gegeneinander an.
Vier davon, nämlich der Keeper und die drei Chaser, sind für den Quaffel (einen leicht flauen Volleyball) zuständig. Diesen gilt es durch einen der drei Torringe am gegnerischen Ende des Spielfeldes zu befördern, um Tore und damit je zehn Punkte zu erzielen. Der gegnerische Keeper versucht das sebstverständlich zu verhindern.
Die beiden Beater bewaffnen sich mit den Klatschern (Dodgebällen, davon gibt es drei Stück) und versuchen so, die Gegner auszuknocken. Wer von einem Klatscher getroffen wird, muss vom Besen absteigen, zu den eigenen Torringen laufen und diese berühren, ehe er wieder am Spiel teilnehmen darf.
Ab der 18. Minute versucht ein Seeker pro Team den Schnatz zu fangen.




Wie funktioniert das mit dem Schnatz?

Der Schnatz selbst ist ein Tennisball in einer Socke, die am Hosenbund des sogenannten Snitch Runners befestigt ist. Der Snitch Runner ist ein*e unparteiische*r Spieler*in (meist in gelb gekleidet) und darf sich ab der 17. Spielminute frei über das ganze Spielfeld bewegen. Wenn der Schnatz gefangen ist, also die Socke aus dem Hosenbund entwendet, erhält der Sucher 30 Punkte für sein Team und das Spiel ist vorbei.

Warum habt ihr diese Stangen zwischen den Beinen?

Diese Stangen nennen wir Besen. Sie dienen gleich zweierlei als Handicap. Man kann damit nicht unbedingt gut laufen; erst recht nicht, wenn man sie nicht festhält. Und da eine Hand am Besen ist, ist auch nur eine Hand für den Ball frei.

Wie macht ihr das mit dem Fliegen?

Pfff. Fliegen ist doch viel zu bequem! Wir sind Sportler*innen, also laufen wir einfach wie der Wind ;)

Wer kann Quidditch spielen? Ist das eher ein Jungs- oder ein Mädchensport?

Aufgrund der sogenannten gender rule dürfen sich nur maximal vier Spieler*innen auf dem Spielfeld mit demselben Geschlecht identifizieren. Als gemischtgeschlechtliche Kontaktsportart ist Quidditch auf jeden Fall eine Besonderheit. Der Sport ist auch für Menschen außerhalb des binären Gender-Systems offen.

Wie alt muss man sein, um mitzuspielen?

Um an offiziellen Turnieren teilnehmen zu dürfen, muss ein*e Spieler*in mindestens 16 Jahre alt sein. Natürlich kann man auch schon mit-trainieren und Freundschaftsspiele bestreiten, wenn man etwas jünger ist.
Für Kinder und Jugendliche gibt es Kidditch (Kids Quidditch) - eine Quidditch-Version mit eingeschränktem Körperkontakt, die immer populärer wird.

Wie organisiert sich der Sport?

Auf internationaler Ebene ist Quidditch über die IQA (International Quidditch Association) organisiert, die Welt- und Europameisterschaften ausrichtet. In Deutschland ist der DQB (Deutsche Quidditchbund) zuständig, dem mittlerweile 40 Teams angehören.

Falls Du mitmachen willst oder Fragen hast, schreib uns hier.

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0159 0549 4897

Adresse

Quidditch Club Hamburg e.V.
c/o Lea Stankiewicz
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